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Kontrollierte Wohnraumlüftung


Mit einer kontrollierten Wohnraumbelüftung lassen Sie frische Luft ins Haus herein, die Wärme aber nicht hinaus! Mit einer Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung ist das ganz einfach: Die Wohnraumbelüftung sorgt für ein gesundes Raumklima. Außerdem bleibt die gesunde Bausubstanz erhalten. Eine Wohnraumbelüftung lässt Ihren Geldbeutel frohlocken, denn sie sorgt für eine hohe Heizkostenersparnis.
Die platzsparenden Deckengeräte passen in Wohnungen und Räume bis zu ca. 90 m², die leistungsstärkeren Wandgeräte in ein Einfamilienhaus. Beide Varianten der Wohnraumbelüftungsgeräte lassen sich überall, auch in bestehenden Gebäuden, einfach einsetzen, mit jedem Heizsystem kombinieren. Sie sind bequem mit dem Systemregler zu bedienen
Eine kontrollierte Wohnraumbelüftung ist das maschinelle System zur definierten Be- und Entlüftung von Wohnungen. Man unterscheidet hierbei zwischen dezentraler und zentraler Lüftung. Je nach Ausstattung entzieht ein Wärmetauscher Wärme aus der Abluft und heizt damit die Zuluft vor. Es gibt verschiedene Systeme der kontrollierten Wohnraumbelüftung, die sich zum einen durch Einzelgeräte und Zentralgeräte und zum anderen nach dem Funktionsprinzip unterscheiden. Die Funktionsprinzipien der Wohnraumbelüftung sind: Abluftsystem, Zuluftsystem, Zu- und Abluftsystem, mit und ohne Wärmerückgewinnung sowie mit Wärmepumpe.
Die kontrollierte Wohnraumbelüftung kann auch dem Schallschutz dienen. Wer beispielsweise aufgrund von Verkehrslärm nicht bei offenem Fenster schlafen kann, kann sein Schlafzimmer mittels kontrollierter Wohnraumbelüftung be- und entlüften.
Die meisten Wohnraumbelüftungs-Systeme enthalten Luftfilter. Sie filtern die Zuluft, bevor sie sie in den angeschlossenen Räumen verteilen. Das kann Allergikern nützen und führt dazu, dass man weniger Staub in der Wohnung hat.
Eine unkontrollierte Wohnungsbelüftung hingegen ist die freie Lüftung von Wohnungen mittels Fensterlüftung, Fugenlüftung oder Schachtlüftung.
Als etwa ab dem Jahr 2000 Passivhäuser bewohnt wurden, zeigte sich: die Gebäudehülle dieser Häuser ist so luftdicht isoliert, dass im Gebäude entstandene Feuchtigkeit durch Ausatmen, Schwitzen, Kochen, Duschen u. ä. und Gerüche vom Kochen oder der Toilette nicht mehr in hinreichendem Maße durch die Fugen nach draußen gelangten. Umgekehrt gelangte aber auch zu wenig Außenluft, sogenannte „Frischluft" ins Haus hinein. Die Fugen an den Rahmen von Fenstern und Türen, an Rolladenkästen, durch Kellerfenster u. ä. sind für den Austausch elementar. Nicht selten bildete sich in Feuchträumen, speziell im Bad, Schimmel.
Wer regelmäßig ohne Wohnraumbelüftung lüftete, brauchte eigentlich eine extra Heizung, weil beim Lüften Warmluft verloren ging. Daher entstand die Idee die Be- und Entlüftung von Häusern zu automatisieren bzw. mit einem zentralen Wärmetauscher der Innenluft vor dem Hinauspusten Wärme zu entziehen und diese der angesaugten Luft vor dem Hineinleiten in die Räume zuzuführen. Dieses Verfahren ist auch als „Wärmerückgewinnung" bekannt. Eine elektronische Regelung steuert, wann wie viel Luft ausgetauscht wird. Die kontrollierte Wohnraumbelüftung wird dadurch – anders als beim Lüften per Fenster – unabhängig von Windgeschwindigkeit und -richtung sowie unabhängig von der Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen möglich. Diesen Vorgang nennt man kontrollierte Wohnraumbelüftung (KWL). Die Luft wird vor dem Hineinleiten in die Räume gefiltert, so wird auch verhindert, dass Fluginsekten mit der Luft ins Haus gelangen.
Je höher der Wirkungsgrad des Wärmetauschers, desto weniger Wärmeenergie wird dem Gebäudeinneren entzogen. Die kontrollierte Wohnraumbelüftung soll sicherstellen, dass überschüssige Luftfeuchtigkeit, Luftschadstoffe – etwa Kohlenstoffdioxid – abtransportiert werden.
Wie luftdicht eine Gebäudehülle ist, kann man durch einen sogenannten Blower-Door-Test ermitteln. In vielen Altbauten bewirken alte Fenster und Türen, dass – gerade bei Wind und/oder Kälte – der Luftaustausch zwischen drinnen und draußen hoch ist. Neue Fenster haben zwei oder drei Dichtungsebenen.
Kontrollierte Wohnraumbelüftungen arbeiten nahezu geräuschlos. Die Lüftungsleitungen werden meist im Fußbodenaufbau unter dem Estrich installiert. Vertikalleitungen können in gewöhnlichen Installationsschächten, senkrechten Wandaussparungen und eventuell in Kabelschächten oder in einfachen Zwischenwänden z. B. aus Gipskarton verlegt werden. So funktioniert die kontrollierte Wohnraumbelüftung perfekt.